Geschichten schreiben – Nicht so einfach wie gedacht.

Für Geschichten bedarf es Autoren. Autoren sind meist kreativ und besitzen gute grammatikalische Fähigkeiten. Der Verdienst eines Autors ist meist an den Erfolg seiner Texte und damit auch an sein Wissen und seine Fantasie gebunden. Ist eine Geschichte langweilig oder trifft sie nicht den Geschmack des Lesers, so wird sie ohne viel Aufmerksamkeit zu bekommen schnell in Vergessenheit geraten und nie wieder gelesen werden. Geschichten also möglichst komplex und spannend zu schreiben, darin besteht die Aufgabe eines Autors. Daher bedient man sich meist vieler rhetorischer Mittel, die die Aufmerksamkeit des Lesers erregen und ihn dazu bringen weiter zu lesen oder sich Gedanken um den geschriebenen Text zu machen. Zu diesen Mitteln zählen zum Beispiel Metaphern, das sind Verbildlichungen von Situationen. Allerdings sind nicht nur rhetorische Mittel das einzige Werkzeug, welches Autoren benutzen um ihren Text spannender zu gestalten. Oftmals baut ein Autor durch gezieltes Auslassen von Informationen eine Problemstellung in der Geschichte auf, die mit dem Wissen vom Leser nicht lösbar ist. Nun kann der Autor die zuvor ausgelassenenen Informationen nutzen um das Problem, das er erschaffen hatte, aufzulösen und den Leser zu überraschen. Zum anderen gibt es auch die Möglichkeit, mehrere Konflikte gleichzeitig voranschreiten zu lassen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird nur noch ein Konflikt behandelt, während die restlichen bewusst außer Acht gelassen werden. Am Höhepunkt dieses Konfliktes kann der Autor dann die anderen Konflikte wieder mit in die Geschichte einbinden und die Situation der Figuren verändern und den Leser mit neuen Problemstellungen konfrontieren. Gerade bei Romanen sind all diese Techniken sehr häufig zu finden.